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Chevrolet Corvette 1958

Auf immer und ewig

... ausgelegt sind die Restaurationen von Automobildesign-Jäger aus Paderborn. Ein ausgezeichnetes Beispiel für die Perfektion der Oldtimerspezialisten rund um Rüdiger Jäger ist die Chevrolet Corvette aus dem Jahr 1958.

Die hier abgebildete "Corvette" ist ein echtes Sahnestück. Das ist keine Lobhudelei, sondern schlichtweg eine Tatsache. Eine Tatsache, an der es nichts zu rütteln gibt. Doch das war nicht immer so. Diese Corvette - der Traum amerikanischer Sportwagen aus den 50ern - war in einem beklagenswerten Zustand, als sie 1994 aus Kalifornien nach Deutschland eingeführt wurde. Doch nur solange, bis sich die Oldtimerspezialisten von Rüdiger Jäger seiner annahmen.

Zu diesem Zweck wurde der 1958 bei General Motors gebaute Sportwagen komplett zerlegt. Die Corvette war damals übrigens der erste Seriensportwagen mit einer aus GFK gefertigten Karosserie. Nicht ganz 55.000 Fahrzeuge verließen von 1958 bis 1962 die Bänder.

 Doch vor allem die Karosserie war es, die Rüdiger Jäger zum Stirnrunzeln brachte. Denn der damalige amerikanische Anspruch an Toleranzen wie Spaltmaße etc. war in keinen nennenswerten Einklang mit der Perfektion der Paderborner zu bringen.

Doch nachdem die Außenhaut großflächig instandgesetzt, laminiert, gefüllert und lackiert worden war, wichen die Sorgenfalten einem zufriedenen Lächeln. So gibt es zudem wohl keinen Teil an der Corvette, an dem das Jäger-Team nicht Hand angelegt hat. Unter Verwendung von Neuteilen in den Bereichen Fahrwerk, Bremsanlage, Chromteilen, Innenausstattung, Bereifung und Lackierung wurde der sportliche Amerikaner wieder in den Ursprungs - oder noch besseren Neuzustand gebracht.

Damit schlägt auch das V8-Herz wieder so kräftig wie vor vierzig  Jahren. Aus 4.638 ccm Hubraum  entwickelt der generalüberholte Achtzylinder satte 230 PS und produziert dabei ,jene tieffrequente, blubbernde Tonlage, die diese hubraumstarken  Autos so beliebt machen. Doch das ist nur ein Teil der magischen Anziehungskraft, die von diesen legendären Fahrzeugen aus den fünfziger Jahren ausgeht. Einmal im original restaurierten Innenraum platzgenommen,

kommt man (Frau) sich vor wie in einer Kathedrale aus Chrom und Leder. Denn was das äußere Finish mit viel Chrom und der original schwarz-roten Lackierung verspricht, setzt sich nahtlos im Innenraum fort: Die pure Faszination - auf immer und ewig!

Quelle: Autoschaufenster OWL, Ausgabe Klssiker 2001/Text&Bild.- M.R.